SWIDAP
Seit 1955 herrscht im Sudan fast ununterbrochen Bürgerkrieg. Es ist einer der längsten Kriege Afrikas. Ein Krieg, der an Dauer und Brutalität nur von wenigen kriegerischen Konflikten übertroffen wird.
Der daraus erwachsene Zusammenbruch sozialer Strukturen hatte massive Auswirkungen auf die schwächsten gesellschaftlichen Gruppen: die Frauen und Kinder, insbesondere im sozial benachteiligten Süden des Landes.
Die Organisation „Sudan Women in Development and Peace“ (SWIDAP) wurde 1999 im Sudan gegründet, um der sozialen Benachteiligung Abhilfe zu schaffen. SWIDAP setzt sich nachhaltig für Bau und Ausstattung von Schulen in den sudanesischen Gemeinden ein.
Denn vor allem in den von den Rebellen kontrollierten Gebieten im Südsudan sind weder Gesundheitsversorgung, noch Schulbildung gewährt.
Weitere Ziele der Selbsthilfeorganisation sind ein dauerhafter Frieden fern der Unruhen des Bürgerkriegs, die Etablierung von Frauen- und Menschenrechten, eine umfassend positive gesellschaftliche Entwicklung.
„Unsere Vision für den Sudan ist es, eine ruhige, gebildete, zivilisierte und ökonomisch starke Nation aufzubauen, um jetzigen und zukünftigen Generationen ein angenehmes Leben zu bieten.“
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